ÜBER MICH

Das Leben ist zu kurz für Irgendwann

Herzlich willkommen auf meinem Reiseblog Horseshoe Travel. Mein Name ist Nadine und ich freue mich sehr, dass du hier gelandet bist. Horseshoe Travel entstand durch die Idee, Freunde und Familie an meiner Asienreise durch ein digitales Tagebuch teilhaben zu lassen. Heute ist der Blog soviel mehr als das. Aber schau dich doch selbst einmal um.

Horseshoe Travel: Mein persönlicher Reiseblog

Auf meinem Reiseblog teile ich meine Leidenschaft fürs Reisen und für die Reiterei. Was das genau bedeutet?

  • Ich nehme dich mit zu wunderschönen Orten und Ländern, die ich bereits bereist habe. Egal ob auf Städtetrips durch Rom, Stockholm oder London, oder auf einer Fernreise nach Afrika oder Asien. Besonders auf Reisen mit Hund habe ich zudem Europa lieben gelernt, egal ob Finnland, Slowenien, Ungarn, die Türkei oder Slowenien.
  • Ich erzähle dir ganz persönlich vom Leben, Lieben und Arbeiten als Reitguide am anderen Ende der Welt. Die letzten Jahre habe ich als Reitguide bzw. Reitlehrerin an einigen der schönsten Orte der Welt gearbeitet: Japan, Marokko, Rumänien, Namibia und jetzt Island.
  • Ich versorge dich regelmäßig mit Reisetipps, selbst erprobten Packlisten und Routenvorschlägen für Roadtrips. Du erfährst, wie du den Alltag als Alleinreisende Frau am besten meisterst, was auf Roadtrips essentiell ist und was du beim Reisen mit Hund unbedingt beachten solltest.
  • Daneben erwarten dich hier auch viele spannende Erfahrungsberichte. Meist stammen sie von mir, ab und an habe ich auch mal einen anderen Blogger zu Gast.
  • Durch meine Reisevideos aus Asien und die vielen Fotos von unterwegs, erhältst du einen sehr persönlichen Eindruck vom Leben vor Ort.

Für alle Interessierten: Die Langfassung meiner Geschichte

Nach dem Abitur reiste ich für acht Monate mit dem Rucksack nach Asien. Dies war die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können, denn diese acht Monate waren nicht nur voller neuer Erfahrungen, Bekanntschaften und Abenteuer, sondern auch eine life lesson, wie man so schön sagt. Ich schwamm mit Walhaien auf den Philippinen, führte Reittouren durch Kambodscha und folgte den asiatischen Elefanten bis nach Thailand. In Laos versorgte ich sechs Wochen lang eine Ponyherde, half den Straßentieren auf Sri Lanka, bestieg die Mauer in China und trainierte Pferde im Schatten des mächtigen Mount Fuji in Japan. Ich hatte eine großartige aber auch sehr lehrreiche Zeit.

Und danach?

Ich kehrte nach acht Monaten zurück in meine Heimatstadt Köln. Früher als geplant und gezwungen durch ein sehr tragisches Ereignis. Mein Vater war überraschend mit nur 56 Jahren verstorben. Ich hatte keine Möglichkeit mich zu verabschieden und mir wurde zum ersten mal die Endlichkeit des Lebens so richtig bewusst. Zurück in Köln kümmerte ich mich um Beerdigung, Nachlassverwaltung und Haushaltsauflösung. Ganz schön viel, wenn man wenige Tage vorher noch frei, glücklich und unbesonnen in Asien unterwegs gewesen war.

Alles passiert aus einem bestimmten Grund. Angeblich gibt es keine Zufälle im Leben. Ich stürzte nicht in ein tiefes Loch und versteckte mich auch nicht hinter meiner Traurigkeit, auch wenn der Tod meines Vaters für mich mit damals 19 Jahren sehr hart war. Neben meiner starken Mutter und einigen tollen Freunden, verdankte ich dies vor allem meinem Hund Gismo, der bis dato bei meinem Vater gelebt hatte und seitdem fest an meiner Seite war.


Ein Leben mit Hund ist anders als ich es mir vorgestellt hatte und doch das Beste, was mir überhaupt passieren konnte. Gismo und ich sind zusammen aufgewachsen, Papas Tod jedoch hat uns auf tragische Weise noch mehr zusammengeschweißt. Wir haben seither nicht nur etliche Hürden gemeinsam überwunden, sondern auch die Welt zusammen bereist. Erst in einem kleinen Skoda Fabia mit umgeklappter Rückbank und seit 2018 mit einem 42 Jahre alten VW LT 28 namens Henry, den ich nach meinem Großvater benannte. So oft wie möglich haben Gismo und ich uns seit her in die Ferne verabschiedet. Der erste Roadtrip führte nach Österreich. Ein Jahr haben wir beide außerdem im Bus in Marokko verbracht und dabei den wahren Traum aus 1001 Nacht gelebt. Wir bereisten die russische Provinz Kaliningrad, ließen uns in Spanien die Sonne auf den Bauch scheinen, verirrten uns auf den slowenischen Wanderpfaden, folgten den Flamingos nach Südfrankreich und schipperten mit der Gondel durch Venedig. Auf einem Roadtrip durch Portugal riss zum ersten Mal einer der Benzinschläuche vom Bus, in Polen viel die gesamte Lichtmaschine mitten auf der Straße aus und in Südtirol verabschiedete sich der erste Gang. Im Rahmen eines neunmonatiges Praxissemesters verliebte ich mich anschließend in Rumänien. Die letzten Reisen haben wir schließlich ohne Henry unternommen. Die weiten Distanzen in Skandinavien und engen gewundenen Straßen Großbritanniens und Irlands waren ihm einfach nicht geheuer.


Von 2009 bis 2023 war Gismo mein treuer Begleiter

2023 gab es schließlich einen weiteren Wendepunkt, im September hat für mich ein neues Leben ohne Hund begonnen. Für Horseshoe Travel bedeutet Gismos Tod, dass sich der Fokus vom Reisen mit Hund, Roadtrips und Wandern, wieder mehr auf Backpacking und Fernreisen verlagert. Für mich hieß dies jedoch erst einmal, tiefe Trauer und eine völlige Lebensumstellung. Von dem Schmerz über Gismos Verlust und die wundervollen Jahre, die ich mit ihm teilen durfte, berichte ich dir in meinem Artikel Gismos letzte Reise.

Seither hat sich mein Leben und damit auch Horseshoe Travel verändert. Ich habe wieder Länder außerhalb Europas bereist, die mir mit Hund zu weit erschienen. Im Rahmen meines Masterstudiums durfte ich ein Auslandssemester an einer slowakischen Universität verbringen und im folgenden Jahr im Rahmen eines Auslandspraktikums als Reitsafari-Guide in Namibia arbeiten. Jetzt habe ich mein Tourismus-Studium endlich beendet und arbeite als Reitguide auf Island – was danach kommt ist noch offen. Aber eins steht fest, du wirst es auf Horseshoe Travel als Erstes erfahren! Außerdem feiert Horseshoe Travel diesen Monat seinen ersten runden Geburtstag! Am 03. August ist mein Reiseblog 10 Jahre alt geworden! Von meinen Erfahrungen aus 10 Jahren Reisebloggen erzähle ich dir im Blogbeitrag Happy Birthday Horseshoe Travel: Ein ganz persönlicher Artikel zum 10-jährigen Blog-Jubiläum.

Ich freue mich sehr, wenn auch du mich auf meinen Reisen begleitest bzw. weiterhin dabei bist. Ich freue mich über jeden Leser, jedes Feedback und jeden Kommentar. Dafür schonmal Danke! Ich möchte eine Inspirationsquelle sein, für andere starke Frauen, die alleine durch die Welt ziehen. Für andere Reisende mit Vierbeiner, für die Vanlifer, Backpacker und all diejenigen, die es einmal werden möchten.

Du möchtest noch mehr wissen? Schreib mir doch auf: horseshoe-travel@web.de. Ich freue mich sehr von dir zu hören!

Alles Liebe und bis bald,

Nadine