Malapascua Island: Das Taucherparadies für Backpacker-Einsteiger

In diesem Artikel möchte ich dir die Insel Malapascua vorstellen, auf der ich drei wundervolle Tage verbrachte und welche ein absolutes Paradies für Taucher, Sonnenliebhaber und Budget-Reisende ist.

 

Malapascua ist eine kleine, autofreie Insel, oberhalb des nördlichen Cebus und ist mit gerade einmal 800 Meter Breite und zwei Kilometer Länge sehr überschaubar, was jedoch nicht bedeutet, dass ich mich nicht auch dort verlaufen könnte (was ich getan habe).

Wie kommt man nach Malapascua?

Das ist die erste Frage und ich muss sagen, die Anreise ist preiswert, wenn man nur weiß wie.

Du nimmst einen der vielen Busse (Ceres Liner) auf Cebu mit dem Ziel Maya und nach einer vierstündigen Fahrt (Abfahrtsort war Cebu City), erreichst du Maya oder du mietest alternativ einen privaten Van, was natürlich deutlich teuerer ist. So einfach es zwar war, Maya zu erreichen, so nervig war es dann, nach Malapascua zu kommen.

Es gibt ein Public Boat für 80 Pesos, welches abfährt, sobald genügend Passagiere da sind und ein Privat Boot für 600 Pesos, welches dir die Leute vom Hafen sehr wahrscheinlich als einzig verfügbares Boot aufschwatzen wollen, drei Mal kannst du raten, was mir also passiert ist.

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Noch nie habe ich in einem Land so viele tierische Freunde gefunden

Preiswerte Unterkunft

Wenn du schließlich auf Malapascua angekommen bist, stellt sich natürlich die Frage: Wo schlafe ich eigentlich? Gut organisierte Backpacker wie ich, haben sich natürlich keine Unterkunft im Vorhinein rausgesucht.

Das erste was du siehst, wenn du am Strand ankommst, sind mehrere Beach Resorts und Kinder, die dir selbstgemachte Ketten verkaufen möchten und dich um Geld anbetteln. Kleiner Tipp nebenbei, zum generellen Reisen auf den Philippinen, trage immer Flip Flops und nicht wie ich Wanderschuhe, wenn du mit Booten reist, denn in 90 Prozent aller Fälle, musst du einige Meter ins Meer waten, um das Boot zu erreichen.

Ich bin also, total gerädert von der Anreise, als erstes in eines der Beach Resorts geschlendert, wo man mir die gefühlt teuersten Zimmer der Philippinen präsentierte.

Schließlich habe ich mich bis zum Thresher Shark Dive Resort durchgekämpft. Durchgekämpft deswegen, da die Temperaturen um die 37 Grad betrugen und ich mit zwei Backpacks bewaffnet war und weil die nette Empfangsdame des Beach Resorts, mich nicht mehr gehen lassen wollte.

Es gibt noch ein oder zwei andere Hostels auf Malapascua, dieses jedoch ist, besonders für Taucher, absolut empfehlenswert. Das Thresher ist das billigste Hostel, dass ich in meiner Zeit auf den Philippinen gefunden habe (Dorm Room für 225 Pesos!) und hat sehr freundliche Mitarbeiter.

Günstiges, lokales Essen

Wem dir das Essen im Hostel zu europäisch und teuer ist, dann solltest du, wie ich es gemacht habe, ins „Village“ von Malapascua gehen, welches man eigentlich nicht verfehlen kann, ansonsten immer die Locals fragen. Das beste Frühstück gibt es, meiner bescheidenen Meinung nach, in Rosies Bakery und sehr preiswertes, lokales und leckeres Abendessen in Ging Ging’s Restaurant.

Aktivitäten 

Die Aktivitäten auf Malapascua sind, aufgrund der Größe der Insel, recht überschaubar, so kommen wohl die meisten Besucher aufgrund der Tauchspots, welche Korallenriffe, diverse Fischarten und Haie zu bieten haben.

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Relaxen am Pool, nach mehr als drei Tagen in Flugzeugen, Bussen, Taxis und Booten.

Das Tauchen auf Malapascua ist wirklich ein einzigartiges Erlebnis, jedoch empfiehlt sich die Insel mehr für Advanced als für Open Water Diver wie mich, denn die Haie sind erst ab einer Tiefe von 18 Meter zu finden und für diese muss man den Advanced Kurs gemacht haben.

Meine restliche Zeit verbrachte ich damit, am Pool und am Strand zu liegen und meine ersten Tage auf Weltreise sacken zu lassen.

Kosten

Ich gab in drei Tagen auf der Insel für Transport, Unterkunft, Verpflegung und Aktivitäten wie das Tauchen (1450 Pesos), 3515 Pesos sprich 65 Euro aus.

 

Fazit

Malapascua ist keine Partyinsel wie Boracay und kein typisches Backpackerziel. Ich habe den Tipp für diese Insel von einem Freund meines Couchsurfers in Cebu bekommen und bin froh, diese kleine Insel, besichtigt zu haben.

Meiner Meinung nach, eignet sich die Insel besonders für Reisende, die gerade erst auf den Philippinen angekommen sind, da es keine Taxifahrer und Tourenvermittler gibt, die dich übers Ohr hauen möchten und du nur bei der Fähre besonders aufpassen musst.

Für mich war Malapascua ein wunderbarer Einstieg, in das Abenteuer, der einmonatigen Philippinen-Rundreise und der ganzen Weltreise.

Update: Wo bin ich gerade?

Im Augenblick bin ich in El Nido, im Norden Palawans und leider hat es den ganzen Tag geregnet, sodass ich mich hoch motiviert an diesen Blogartikel gesetzt habe, nicht das ich bei gutem Wetter nicht auch hochmotiviert wäre, mich mehrere Stunden an den Laptop zu setzen. Am Freitag fliege ich zurück nach Manila und Samstag geht es dann nach einem Monat auf den Philippinen, in das zweite Land meiner Weltreise: Kambodscha!

 

Wie immer, würde ich mich total über einen Kommentar freuen, über Fragen, oder auch Anregungen. Ich danke jedem einzelnen da draußen, der sich die Zeit nimmt, meine Blogartikel zu lesen.

 

 

 

Veröffentlicht von

Hi, ich bin Nadine, 19 Jahre und komme aus Köln! Im September 2016 bin ich auf Weltreise gestartet, auf der du mich auf meinem Blog begleiten kannst. Hier dreht sich alles um die Themen Backpacking, Tauchen und tierfreundliches Reisen.

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