Städtetrip nach Wien: Geheimtipps & Aktivitäten

Hello, Vienna calling. Für mich inzwischen nun schon zum zweiten Mal – auf der ersten Reise vor einigen Jahren hat mich auch mein Hund Gismo begleitet. Na klar, schließlich gilt Österreich als eines der hundefreundlichsten Reiseziele Europas. Wien ist einfach eine dieser besonderen Hauptstädte, die beides kann – Sightseeing-Trubel und ruhige Spaziergänge mit Vierbeiner durch den Wiener Wald, Touri-Massen rund um den Stephansplatz und echten Wiener Flair in den rustikalen Brauhäusern. Ein buntes Hundertwasserhaus in Donau-Nähe, sowie österreichische Architekturwunder, wie die Schlösser Belvedere und Schönbrunn, auf der anderen Seite. Edle Lippizzaner-Hengste in der Spanischen Hofreitschule und verschlafene Pandas, majestätische Tiger und seltene Nashörner im Tiergarten Schönbrunn, dem ältesten Zoo der Welt. Und dann wären da noch die spektakulären Sonnenuntergänge über der Millionenstadt, am besten vom Prater-Riesenrad oder dem Donauturm. Lieber die Budget-Variante? – Kein Problem, wie wärs mit dramatischen Sonnenaufgängen am Leopoldsberg über den Dächern Wiens?

Die wichtigsten Reiseinformationen für deinen City-Trip

Die österreichische Hauptstadt liegt im Nordosten des Landes, nahe der slowakischen Grenze. Rund 3 Millionen Menschen leben im Großraum Wien – das entspricht etwa einem Drittel der Gesamtbevölkerung Österreichs. Schließlich gilt Wien seit jeher als Sehnsuchtsziel. Nicht nur bei den Österreichern selbst, sondern bei Menschen aus ganz Europa (vornehmlich aber aus Südosteuropa) – Tatsächlich haben 49,7 % der Stadtbewohner heute Migrationshintergrund. Doch warum gerade Wien?

Die Frage wieso ausgerechnet Wien, war für meinen Freund Sebi und mich schnell geklärt – nach meinem Auslandssemester in der Slowakei lag Wien direkt auf dem Rückweg nach Deutschland und wir beide hatten bis dato viel zu wenig von der österreichischen Hauptstadt gesehen

Im 19. Jahrhundert diente Wien bereits als Hauptstadt der Habsburgermonarchie und als kulturelles sowie politisches Zentrum des Kontinents. Heute ist die fünftgrößte Stadt der EU als wichtiges Kongress- bzw. Tagungszentrum von über 40 verschiedenen internationalen Organisationen, Sitz der UNO (weshalb die Stadt auch UNO-City genannt wird) und wichtigen kulturellen Veranstaltungsort bekannt. Wien zählt zu den Großstädten mit der höchsten Lebensqualität der Welt und einem ebenfalls hohen BIP.

Was bedeutet das für den Tourismus?

Hohe Preise, denn Wien zählt zu einer der teuersten Städte der Welt, nicht nur zum Leben sondern besonders auch zum Reisen. Massentourismus in der Hochsaison – es gilt also, Tickets zu beliebten Aktivitäten, wie eine Führung durch die Staatsoper oder Tische in den angesagten Restaurants, Brauereien und auch Cafés, unbedingt im Vorhinein reservieren. Wer plant, viele Museen zu besichtigen, die Stadt lieber bequem mit dem Hop-on-Hop-off-Bus als zu Fuß zu durchqueren und zusätzlich noch Zeit für eine Schiffsfahrt über die Donau hat, für den lohnt sich der Vienna Pass. Um es ein wenig verwirrend für die Touristen zu machen, werden zusätzlich noch der Vienna Flexi Pass und die Vienna City Card angeboten – welcher Pass sich am besten für deine Reise eignet, kannst du hier nachlesen; Vienna Pass oder Wien Karte? Ich entschied mich für ein 72-Stunden-Verkehrsticket, mit dem ich für nur 17,10 € alle Straßenbahnen und Busse nutzen konnte. Viele Sehenswürdigkeiten, wie der Stephansdom, sind zudem kostenlos zugänglich und oftmals gibt es Vergünstigungen für Studenten.

Was gibt es bei der Reiseplanung sonst noch zu beachten?

Ganz klar – die Reisezeit! Ich versuche europäische Großstädte in den Sommerferien zu meiden. Nicht nur, weil ich lange mit meinem Hund gereist bin und ihm die Hitze und überfüllten Fußgängerzonen nicht zumuten wollte. Es ist zudem meist auch teurer und du teilst dir die Städte mit Tausenden anderen Touristen. Wien ist besonders im Frühjahr von März bis Anfang Juni einen Besuch wert, wenn es in den über 1.000 Parkanlagen blüht und zirpt, und die ersten Bars am Donaukanal wieder ihren Außenbereich öffnen. Überall in der Stadt werden Ostermärkte aufgebaut, auf denen neben buntbemalten Eiern, Kränzen und Osternestern, auch lokaler Honig, Wein und Gebäck verkauft werden. Im Herbst hingegen triffst du die Wiener auf Weinwanderungen durch die Weinberge am Stadtrand – natürlich mit obligatorischer Einkehr in einem der Weingüter (Heurigen genannt). Und im Winter verwandelt sich Wien in ein kleines Weihnachtsparadies – Auf dem Christkindlmarkt am Rathausplatz werden Glühwein, Punsch und traditionelle Weihnachtsleckereien verkauft, während wenige Hundert Meter weiter eine riesige Eislaufbahn aufgebaut wird.

Immer auf alle Wetterlagen vorbereitet ist meine Mutter auf Reisen! Bloß der schottische Dauerregen hat sogar ihr bestes Regenoutfit durchweichen lassen

Gerade für Reisende mit Hund, lohnt sich die Anmietung einer Unterkunft im Grünen. Für Hund und Mensch ist es einfach lästig, wenn man sich für die erste Gassi-Runde am Tag erst einmal mit dem Auto durch den Verkehr der fremden Stadt zu einem weitentfernten Park kämpfen muss. Und da die Verkehrsanbindung in Wien wirklich hervorragend ist (ich musste so gut wie nie länger als ein paar Minuten warten), lohnt sich auch der Blick auf weniger zentral gelegene Stadtteile. Empfehlen kann ich dir das Air BnB-Apartment nahe der Volksopera, in dem wir während des Citytrips unterkamen. Gemeinsam mit Gismo hatte ich einige Jahre zuvor auf einem Campingplatz am Stadtrand übernachtet.

Reise mit Hund

In einem Punkt sind sich Österreich und Deutschland auf jeden Fall sehr ähnlich – für wirklich alles gibt es Regeln und Gesetze, vor allem im Bezug auf Hundehaltung. Ja, Wien ist hundefreundlich, schließlich leben über 80.000 Hunde in der Millionenstadt. Aber, Ableinen? Ja – jedoch nur innerhalb einer der insgesamt 140 gekennzeichneten Hundezonen bzw. Hundeauslaufplätzen erlaubt (eine Auflistung findest du hier; Hundezonen und Hundeauslaufplätze in Wien). Abkühlung im Sommer? Ja – aber nur an einem der Hundebadeplätze, die sich auf der Donauinsel zwischen Nordbrücke und Floridsdorfer Brücke oder zwischen Stadlauer Ostbahnbrücke und Praterbrücke befinden. Unterwegs mit Hund in öffentlichen Verkehrsmitteln? Ja – aber nur mit einem eigenen Fahrschein für den Hund, der die Hälfte kostet. Dazu gilt Maulkorb- und Leinenpflicht. Kleiner Tipp, mit der Vienna City Card darf ein Hund gratis mitfahren! Essen gehen mit Hund? Ja – aber unbedingt vorher nachfragen, ob Wuffi erlaubt ist. Unbedingt auf Spaziergängen dabei haben solltest du außerdem ein Sackerl fürs Gackerl. Äh was? So nennt man Hundekotbeutel auf Wienerisch.

Gismo im Wiener Wald auf einer unserer allerersten Reisen

Du merkst es vielleicht schon. Im Gegensatz zu anderen Städtetrips z. B. nach München, Paris oder Stockholm, schwärme ich nicht unbedingt vom Reisen mit Hund in Wien. Dafür aber umso mehr vom Rest des Landes – mit Gismo bin ich auf einem Roadtrip quer durch Österreich gereist, habe Hallstatt am See und das beschauliche Innsbruck besucht. Und ich scheine mit meiner Meinung nicht alleine zu sein. Sandra von greanehittn hat einen eigenen Artikel darüber geschrieben, weshalb sie die österreichische Hauptstadt mit ihrer Hündin Hannah so schnell nicht mehr besuchen würde; Wien lieber nicht mit Hund.

Unbedingt notwendig für die Einreise:

  • EU-Heimtierausweis mit eingetragener Mikrochip-Nummer/ Tattowierung
  • Tollwutimpfung (min. 21 Tage alt)
  • Welpen (und Katzenbabys) müssen für die Einreise ein Alter von mindestens 15 Wochen haben
  • Österreich ist ein Land ohne Einfuhrverbote für bestimmte Rassen
  • Was ist neben Leine, Körbchen, Lieblingsspielzeug & Co noch wichtig? Eine ausführliche Packliste habe ich dir hier zusammengestellt; Reisen mit Hund: Planung und Packliste

Die schönsten Sehenswürdigkeiten & und meine ganz persönlichen Tipps

An Guata! – Tipps fürs beste Schnitzel, den cremigsten Melange und süßesten Kaiserschmarrn

Wien ist die Hauptstadt des Genusses – zumindest für diejenigen, die Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn und Almdudler ebenso sehr lieben, wie ich. Meine Tipps zum Schlemmen in Wien? Nicht die hochpreisigen Brauhöfe im Zentrum besuchen (oft sind hier Reservierungen wochenlang vorher notwendig und es ist dennoch heillos überfüllt), sondern die Lokale entdecken, die bei den Wienern beliebt sind. Dazu zählen z. B.;

Ein Spaziergang über den Naschmarkt gehört zu jeder Wien-Reise dazu

🍻 Urige Wirtshäuser wie die BrauBar in Währing (mein Favorit), der Schrammelbeisl oder das Wiener Restaurant zur Mitzitant (unbedingt den Kaiserschmarrn probieren).

🥩 Die leckersten frisch zubereiteten Schnitzel gibt es in der Schönen Perle, den beiden Figlmüller Lokalen (unbedingt vorab reservieren) und im Gmoakeller. Übrigens – nicht nur ich liebe die österreichische Küche. Jedes Jahr werden in Österreich knapp 260 Millionen Schnitzel verputzt!

Willkommen im Schnitzel-Paradies Österreich

🪄 Harry Potter inspirierte Getränke bei Potions Vienna. Rauchende Cocktails, Shots aus Dracheneiern, glitzerndes Popcorn und magische Rennbesen als Wanddekoration – in der Wiener Harry Potter Bar dreht sich alles um die magische Welt rund um Harry, Ron und Hermine. Eine meiner absoluten Lieblings-Fantasygeschichten! In Großbritannien habe ich daher bereits die schönsten Harry Potter-Drehorte besucht. In Budapest war ein Abstecher in The Magic, ein ebenfalls von J. K. Rowling inspiriertes Restaurant, natürlich ebenfalls ein Muss!

🍰 Das Café im Hotel Sacher ist nicht nur ein eleganter, wenn auch teurer Ort für einen Melange, sondern auch die Heimat des wohl am besten gehüteten Geheimnisses Wiens: dem Originalrezept der Sachertorte. Trotz zahlreicher Versuche, das Rezept zu entschlüsseln, bleibt die genaue Zusammensetzung ein streng gehütetes Familiengeheimnis, das nur wenigen Eingeweihten bekannt ist.

Der Wien-Klassiker schlechthin – Die Sachertorte

„Dass er mir aber keine Schand’ macht, heut’ Abend!“ – Mit dieser Ermahnung überließ Fürst Metternich es im Jahr 1832 seinem 16-jährigen Lehrling Franz Sacher, ein Dessert für seine edlen Gäste zuzubereiten. Das Ergebnis – eine der leckersten Torten überhaupt. Übrigens, jährlich werden mehr als 360.000 Sacher-Torten in der Caféküche zubereitet.

Auf den Spuren von Klimt, Munch und Böcklin im Schloss Belvedere

Der Name des prächtigsten Barockensembles Österreichs, dem Schloss Belvedere, leitet sich aus dem Italienischen ab und bedeutet „Schöne Aussicht“. Und diese hast du auf der zwischen 1714 und 1723 erbauten Schlossanlage allerdings. Rund um das Schloss befindet sich der älteste Teil der Anlage, der 17 Hektar große Garten, der bereits 1700 angelegt wurde und das Untere mit dem Oberen Schloss verbindet. Wieso eigentlich unten und oben? Tatsächlich geht diese Bezeichnung auf die Hanglage der beiden Schlossteile zurück. Heute befindet sich im Oberen Belvedere eine bedeutende Kunstsammlung mit Werken wie dem Kuss von Gustav Klimt, Männer am Meer von Edvard Munch oder Meeresidylle von Arnold Böcklin. Das Untere Belvedere, ursprünglich als Sommerresidenz des Prinzen Eugen von Savoyen gedacht, umfasst prunkvolle Wohnräume mit Möbeln aus dem frühen 18. Jahrhundert.

Selbst Museumsmuffel sollten sich das Schloss Belvedere nicht entgehen lassen! Wenn du eines der zahlreichen Museen in Wien besuchst, dann dieses. Kleiner Tipp – wer etwas Geld sparen und nur eines der beiden Schlossbereiche des Belvedere besuchen möchte, kann dies nur durch ein im Vorhinein online gebuchtes Einzelticket tun. Vor Ort gibt es nur Kombitickets für Unteres und Oberes Schloss für 28,30 € pro Person zu kaufen. Für Schüler, Studenten und Rentner gibt es jedoch Rabatte. Die Schlossanlage ist täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr für Besucher geöffnet.

Für Schlecht-Wetter-Tage: Wiener Museumsquartier

Ich gebe es zu, ich gehöre eher zur Gruppe der Museumsmuffel. Eine Ausnahme habe ich allerdings in Paris, Venedig und Oslo gemacht. Mit über 200 Museen ist Wien ebenfalls eine absolute Kulturhauptstadt. Nur London und Berlin haben innerhalb Europas noch mehr Museen! Bist du zufällig an einem der jährlich rund 93 Regentage zu Besuch in der österreichischen Hauptstadt, lohnt sich ein Abstecher ins Museumsquartier. Es befindet sich im 7. Stadtbezirk und bildet ein vielfältiges Zentrum für Kunst, Theater, Musik und Architektur. Zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung war es sogar das achtgrößte Kulturareal der Welt. Zu den größten Kultureinrichtungen, in denen du dir jeden noch so regnerischen Tag gut vertreiben kannst, zählen; Das MUMOK (Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien), das Leopold Museum, die Kunsthalle Wien, das Architekturzentrum Wien, das Tanzquartier Wien, der Dschungel Wien, das Theaterhaus für junges Publikum und das ZOOM Kindermuseum.

Im Wiener Museumsquartier reiht sich ein faszinierendes Museum an das nächste

Kleiner Tipp – wer schon im Wiener Museumsquartier unterwegs ist, sollte auch einen Blick auf das nahegelegene neogotische Rathaus aus dem 19. Jahrhundert werfen. Hier haben diverse Politiker Wiens ihren Sitz – der Bürgermeister und Landeshauptmann, Gemeinderat und Landtag, Stadtsenat, Landesregierung und noch einige weitere.

Hofburg & Spanische Hofreitschule

Ein absolutes Muss für mich als Reitsportfan war der Besuch der Spanischen Hofreitschule im Herzen der österreichischen Hauptstadt. Sie gilt als älteste Reitschule weltweit und hat die Weichen für eine Vielzahl moderner Reitsportevents gestellt – Dem CHIO in Aachen, die Spring- und Dressurderbys, Reiten als Teil der olympischen Spiele und die einzelnen Disziplinen des Pferdesports an sich. Bereits seit über 450 Jahren bilden die Bereiter und Bereiteranwärter edle Lipizzaner-Hengste in den Traditionen der „Hohen Schule“ der Renaissance aus.

Pferde gehören zum Wiener Stadtbild einfach dazu – Eine halbe Stunde Rundfahrt mit einer der traditionellen Fiaker kostet ca. 55 € 

Diese Bewahrung der Reitkunst hat der Spanischen Hofreitschule einen Platz auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit eingebracht. Und endlich konnte auch ich Teil dieser Show werden – Naja, zumindest als Zuschauer, allerdings in der ersten Reihe beim allmorgendlichen Training. Dieses findet täglich um 10:00 und 11:30 Uhr statt und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen, in der prächtigen historischen Reithalle. Tickets für das Morgentraining, für die Vorführungen an den Wochenenden und allgemeinen Stallführungen müssen im Vorhinein online (oder vor Ort) gebucht werden. Freie Sicht hast du übrigens nur von den Sitzplätzen – auf den Stehplätzen herrscht meist ein ziemliches Gedrängel. Hier lohnt es sich einige Euros mehr für einen besseren Platz in die Hand zu nehmen.

Ob man sich als Bereiter der Spanischen Hofreitschule jemals an diese einzigartige Location gewöhnt?

Wer schon einmal vor Ort ist, sollte auch den Rest der über 700 Jahre alten Hofburg besichtigen. Zwischen den Jahren 1279 und 1918 diente sie (mit einigen Unterbrechungen) als Residenz der Habsburger. Heute ist sie mit einer Fläche von rund 24 Hektar der größte profane Gebäudekomplex in ganz Europa. Das gesamte Areal wirst du während der täglichen Öffnungszeiten von 8:00 bis 18:00 also wohl kaum besichtigen können – wie wäre es aber z. B. mit dem Sissimuseum, der Amalienburg, der Hofbibiliothek und den Kaiserappartments?

Panoramablick vom LOFT

Einmal Wien von oben bitte. Und das am besten mit einem leckeren Cocktail und dem besten Panoramablick inklusive! Von der Rooftopbar im Sofitel Vienna Stephansdom auf 75 Metern Höhe, einem luxuriösen Hotel im 18. Stock, ist genau das möglich. Im obersten Stockwerk des Hotels befinden sich eine hippe Bar und ein edles Restaurant. Letzteres wurde 2019 bereits zum zweiten Mal mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Dementsprechend hoch sind auch die Preise – ein Frühstück kostet über 40 € und die Spezialität der Küche, das Angus Beef, liegt bei 53 €. Tische im Restaurant müssen im Vorhinein online reserviert werden.

In den buntesten Farben erstrahl der Wiener Prater am Abend

Für einen Besuch der Bar brauchst du keine Reservierung, keinen speziellen Dresscode (Jogginghose, Flip Flops & Co sind dennoch unangebracht) und die Preise für Cocktails und Snacks sind tatsächlich moderat. Ein weiteres Highlight, neben der fantastischen Aussicht auf Prater, Stephansdom und Staatsoper, ist die bezaubernde Decke des LOFTS. Sie besteht aus einem riesigen, farbenfrohen Kunstwerk des bekannten Künstlers Pipilotti Rist. An den Wochenenden legt ein DJ Livemusik auf und die mutigen Barbesucher schwingen das Tanzbein. Vielleicht stimmt es ja doch nicht, was man über den Wiener Konservatismus und Snobismus erzählt. Spießigkeit hin oder her, das LOFT schließt auch an den Wochenenden jede Nacht bereits um 1:00 Uhr.

Raus aus dem Großstadtdschungel, rein in den ältesten Zoo der Welt – Tiergarten Schönbrunn

Eigentlich bin ich kein Fan von Zoos und Tierparks, sondern bewundere Wildtiere lieber in ihrer freien Wildbahn. Eigentlich, denn für den ältesten Zoo der Welt, den Tiergarten Schönbrunn im Herzen der kaiserlichen Sommerresidenz, musste ich einfach eine Ausnahme machen! Insgesamt 6.860 verschiedene Tiere aus 615 Arten und Rassen leben im 1752 gegründeten Zoo. Darunter auch viele exotische Arten, wie ein Pandabären-Paar aus einem chinesischen Partnerzoo, Sibirische Tiger, Afrikas Big 5, Nilpferde und das Eisbärmännchen Ranzo, das einst aus dem finnischen Ranua Zoo stammte. Diesen Zoo habe ich bereits während meiner Lappland-Reise besucht und dort auch Ranzos Mutter Venus besucht. In kaum einem Tierpark habe ich die Tiere bisher von so nahem gesehen, was leider auch an der relativ kleinen Gehegegröße und den damit verbunden, nur sehr geringen Versteckmöglichkeiten liegt. An dieser Stelle aber ein ABER – bis auf Ranzo den Eisbär, der während meines Besuchs eindeutig auffälliges Verhalten zeigte, indem er minutenlang auf ein und derselben Stelle hin und her wippte, wirkten alle Bewohner des Tiergarten Schönbrunns ausgeglichen, entspannt und gepflegt. Mein Highlight? Die lustigen Pandabären, die ich aber doch eines Tages einmal in ihrer wahren Heimat im chinesischen Sichuan besuchen möchte.

Pandas aus nächster Nähe im Tiergarten Schönbrunn

Der Tiergarten Schönbrunn leistet wichtige Tierschutzarbeit, auch über die österreichischen Landesgrenzen hinweg. Sie siedeln z. B. einige Tiere ihrer Waldrappen-Kolonie wieder aus, eine Tierart, die bis vor einigen Jahren in Europa gänzlich ausgestorben war. Mit der Zucht von bedrohten Tieren unterstützen sie das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und sorgen dafür, dass Eisbären, Amurleoparden, rote Pandas und Mähnenrobben zumindest in Gefangenschaft auf der Erde verbleiben. Ethisch fraglich, ja, aber ich gebe zu, die beiden Pandas Yang Yang („Sonnenschein“) und Long Hui („Drachenzeichen“) haben mich vom Tiergarten Schönbrunn überzeugt. Übrigens entschied ich mich bereits im Vorhinein für ein Kombiticket für das Wiener Riesenrad und den Zoo für 33 € pro Person. Der Tiergarten Schönbrunn hat täglich von 9:00 bis 18:30 Uhr geöffnet.

Schloss Schönbrunn mit anschließendem Besuch im Café Gloriette

Gemeinsam mit dem Tiergarten gehört das Schloss Schönbrunn seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zwischen 1638 und 1643 ursprünglich als Residenz für die zweite Ehefrau des Kaisers Ferdinand II., Eleonora Gonzaga, errichtet, diente das Schloss Schönbrunn unter Kaiserin Maria Theresia im 18. Jahrhundert schließlich als gemütliche Sommerresidenz der Habsburger Familie. Heute ist das Schloss ein wahrer Touristenmagnet und zählt zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Wiens. Und zurecht – schließlich ist es ein Meisterwerk des Barockstils. Gerade einmal 40 der insgesamt über 1.400 Zimmer sind überhaupt für die Öffentlichkeit zugänglich. Alle von ihnen sind prächtige Räume im Rokoko-Stil mit zahlreichen wertvollen Kunstwerken, Möbeln und Dekorationen aus der Habsburgerzeit. Der bekannteste Raum ist wohl der Spiegelsaal, in dem bereits der junge Mozart für die Kaiserin spielte.

Es ist schwer zu sagen, welche die schönste Aussicht auf Wien ist – der Blick vom Gloriette gehört aber definitiv zu den spektakulärsten

Rund um das Schloss erstreckt sich der Park auf über 160 Hektar und ist im französischen Gartenstil angelegt. Malerische Alleen, Brunnen und Statuen säumen den Schlosspark bis zu den Toren des Tiergartens Schönbrunn. Auf einem Hügel direkt gegenüber des Schlosses liegt das prachtvolle Bauwerk Gloriette. Innerhalb des triumphbogenartigen Mittelteils befindet sich ein bezauberndes Café. Übrigens frühstückte an eben jener Stelle, an der heute die Rundtische des Café Gloriette aufgestellt sind, einst Kaiser Franz Joseoph I. in seinem Frühstückszimmer. Eine schönere Aussicht für den morgendlichen Melange hätte er sich wahrlich nicht aussuchen können.

Spaziergang vom Hundertwasserhaus zur Donau

So wunderbar anders ist das bunt-skurrile Hundertwasserhaus. Es fällt auf im sonst so edlen, rausgeputzten Wien. Vielleicht kommt dir der Name bekannt vor – der Schaffer dieses Symbols alternativer Architektur, der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser, ist bekannt für seine zahlreichen oft sehr bunten Malereien, die fluoreszierenden Farben seiner Druckgrafiken und eine völlig neue Form der Tapisserie, nämlich ganz ohne die Verwendung von Karton. International bekannt ist Hundertwasser, der im Jahr 2000 im Alter von 71 Jahren an Bord eines Schiffes starb, jedoch für seine architektonischen Meisterwerke – bunte Häuser mit farbenfrohen Fassaden, unregelmäßigen Fenstern und unnatürlichen Formen. Gerade Linien sucht man vergeblich. Einige seiner Kunstwerke habe ich tatsächlich schon live gesehen, darunter den kleinen Zwiebelturm vor der Waldspirale in Darmstadt oder das Hundert­wasser­haus Wohnen unterm Regenturm Plochingen, an dem ich täglich auf meinem Weg zur Arbeit am Stuttgarter Hauptbahnhof vorbei fuhr. Auch in den USA, Japan, Neuseeland und Israel befinden sich Werke von Friedensreich Hundertwasser.

Schräger, schräger, Hundertwasser! Die skurrilen Werke des österreichischen Künstlers sind echte Unikate (Image by sasa from Pixabay)

Eines der schönste Bauwerke schenkte er jedoch seiner Heimatstadt Wien, das Hundertwasserhaus in der Kegelgasse 34–38 und Löwengasse 41–43 im 3. Wiener Gemeindebezirk, nur einen Fußmarsch entfernt vom Donauufer. Ebenso wie seine übrigen Werke, steht auch das Wiener Hundertwasserhaus für unkonventionelle Ideen und seinen Widerstand gegen gerade Linien. Widerstand leistete Hundertwasser übrigens auch gegen das NS-Regime. Die Dachbegrünung mit über 200 Bäumen und Sträuchern spiegelt Friedensreich Hundertwassers andere Vision wieder, Umweltschutz und die Einbeziehung der Natur in die Architektur. Und so befinden sich auch auf fast allen Balkonen der insgesamt 52 Wohnungen im Hundertwasserhaus, diverse Blumen und Gewächse. Ganz so, wie Friedensreich Hundertwasser es sich für seine Heimatstadt Wien gewünscht hätte.

St. Stephans Dom & Katakomben

Der St. Stephans Dom ist das spirituelle Zentrum Wiens und das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Um einen Besuch der gotischen Domkirche auf dem gleichnamigen Platz, kommt kein Wien-Besucher herum. Die Wiener selbst nennen ihn einfach Steffl, seit 1469 gilt er durch den Sitz des Bischofs auch als Kathedrale, für ganz Österreich ist er ein offizielles Nationalheiligtum und für die ausländischen Touristen heißt er St. Stephan’s Cathedral. Alle diese Namen gehen zurück auf den heiligen Stephanus, der als erster christlicher Märtyrer gilt. Die Anfänge des Dombaus gehen auf das Jahr 1137 zurück. Die offizielle Weihe fand dann 10 Jahre später statt. Der Eintritt in den Dom ist kostenlos – einzig für die Domführungen, den Aufstieg der 343 Treppenstufen hinauf zum Südturm oder die bequemere Variante mit dem Lift auf die Aussichtsplattforms des Nordturms, sowie für den Abstieg in die Katakomben, musst du vor Ort Tickets kaufen. Zu meiner Reisezeit wurde übrigens nur Barzahlung akzeptiert! Fotos von der Tour durch das unterirdische Labyrinth der Katakomben, kann ich dir an dieser Stelle leider keine zeigen, denn es gilt striktes Fotografier-Verbot.

Der St, Stephans Dom ist mit seinen 107 Meter Länge, 34 Meter Breite und den gewaltigen Türmen unglaublich schwer auf einem einzelnen Foto festzhalten – daher hier nur die Frontansicht (Image by Dongchan Park from Pixabay)

Achte auch auf die wunderschöne Außenfassade des Doms, sowie das bunte Ziegeldach mit seinen auffälligen Mustern. Dieses zeigt übrigens das österreichische, sowie das Wiener Wappen. Der St. Stephan’s Dom hat täglich von 9:00 bis 17:30 Uhr geöffnet.

Wiener Karlskirche – eines der schönsten Bauwerke der Stadt

Neben dem St. Stephans Dom zählt die Wiener Karlskirche zu den schönsten und größten sakralen Bauwerken der österreichischen Hauptstadt. Sie ist schlichtweg gigantisch – kein Wunder, immerhin dauerte ihr Bau ganze 21 Jahre! Die Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert besteht aus einer großen grünen Kuppel, die von zwei triumphalen Säulen (47 Meter Höhe) flankiert wird, welche an die Trajanssäule in Rom erinnern und Szenen aus dem Leben des heiligen Karl Borromäus darstellen. Tatsächlich ist die Karlskirche dem Namenspatron des Habsburgerkaisers, jenem heiligen Karl Borromäus, geweiht. Ein weiteres Highlight sind die üppigen Kuppelfresken von Johannes Michael Rottmayr, die stolze 1.250 m² Farbenpracht umfassen. Ganz nahe kannst du diesem Kunstwerk bei einer Fahrt mit dem Panoramalift in die Kuppel kommen. Dabei siehst du nicht nur die aufwendigen Fresken aus nächster Nähe, sondern genießt auch noch einen herrlichen Blick über die Dächer Wiens.

Wir Kölner kennen es von unserem Dom nicht anders – auch an der Wiener Karlskirche finden ständige Bau- und Reperaturarbeiten statt

Das Schloss Schönbrunn, die Hofbibliothek, der Winterpalais des Prinzen Eugen, die Wiener Karlskirche und auch die Dreifaltigkeitskirche in Salzburg haben etwas gemeinsam. Sie wurden alle vom barocken Stararchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach entworfen. Die Karlskirche war jedoch das letzte architektonische Meisterwerk vor seinem Tod im Jahr 1723. Die meisten dieser Bauwerke stimmen in einem weiteren Punkt überein – den hohen Eintrittspreisen. So leider auch die Karlskirche. Stolze 9,50 € Eintritt pro Person, müssen Besucher für Tickets in die Wiener Karlskirche zahlen. Zu hoch, finde ich. Besonders da es sich um ein sakrales Bauwerk handelt, das doch eigentlich für alle Besucher frei zugänglich sein sollte. Geöffnet ist die Karlskirche täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr.

Zu Besuch auf einem der ältesten Vergnügungsparks der Welt – der Wiener Prater

Kostenlos ist hingegen der Eintritt auf Wiens legendären Rummel, den Wiener Prater. Das war jedoch nicht immer so. Lange Zeit waren die damaligen Jagdgründe auf dem Gebiet des heutigen Praters nicht allgemein zugänglich! Mehrere Generationen von Kaisern, darunter auch Rudolf II., Ferdinand III. und Leopold I., verboten den Wienern das Betreten des Praters. Selbst Maria Theresia beschränkte den Zugang für die Besucher auf die Hautpallee und deren nächste Seitenwege. Erst im Jahr 1766 öffnete Kaiser Joseph II. den Prater für die Öffentlichkeit. Die Anfänge nahm der Wurstelprater also vor rund 250 Jahren, als die ersten Schausteller, Wirte und Verkäufer ihre Buden und Fahrgeschäfte eröffneten. Heute befinden sich über 250 verschiedene Attraktionen auf einer Fläche von 26 Hektar. Tatsächlich erstreckt sich der ganze Prater jedoch auf insgesamt rund 6 km² (600 Hektar) – der größte Teil gehört zum Grünen Prater, der aus weitläufigen Grünflächen und Waldgebieten besteht. Der restliche Teil zählt zum Vergnügungspark.

Vorfreude vor der Fahrt mit Wiens altem Riesenrad

Das Highlight des Wurstelpraters? Eindeutig das fast 65 Meter hohe Riesenrad – einst eines der größten seiner Zeit. Errichtet wurde es 1897 zur Feier des 50-jährigen Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. Auf dem Wurstelprater gibt es außerdem zahlreiche Fahrgeschäfte mit garantiert hohem Adrenalinkick, gruselige Geisterbahnen, die nur im Sommer geöffneten Wasserfahrgeschäfte, ein eigenes Madame Tussaud Wachsfigurenkabinett und traditionell österreichische Institutionen, wie die Wildalpenbahn oder das Restaurant Schweizerhaus mit seinen deftigen Gerichten. Lass dich nicht vom Namen irreführen, denn auf der Speisekarte des Schweizerhauses stehen typisch österreichische Speisen, wie Erdäpfelpuffer, Wiener Backhendl und süßer Apfelstrudel.

Zeit für ein Fazit

Auch wenn die Wiener selbst zu den unfreundlichsten Völkern der Welt gehören und es im Großstadttrubel besonders für Reisende mit Hund nicht immer ganz leicht ist – die österreichische Hauptstadt zählt einfach zu den schönsten Metropolen Europas. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen, vielleicht ist das der Grund, weshalb ich meine Wienreise trotz zwischenzeitlich sehr schlechtem Wetter (und das Ende Mai) und der grantigen Art vieler Locals, in so positiver Erinnerung habe. Die Vorfreude beim Anblick eines frisch zubereiteten Schnitzels, der stechend-intensive Geruch vom gebratenen Fett der Würstelgrills, die glänzende Schokoladenglasur der zweischichtigen Sachertorte oder ein liebevoll angerichtetes Stück Apfelstrudel mit Vanilleeis- und Sauce – Kulinarisch hat Wien mich komplett begeistert. Ebenso wie die pompöse Architektur, der Zauber von Alt und Neu auf dem Prater und die viele Natur in und um die Millionenstadt. Denn wie fragte Billy Joel seine Zuhörer bereits 1977? When will you realize, Vienna waits for you?

Zugegeben, ich hatte vor 3 Wochen angekündigt, der München-Artikel sei der letzte gemeinsame Artikel „mit Gismo“ gewesen. So ganz stimmt dies allerdings nicht. Denn ich war zwar letzten Mai bereits ohne Hund unterwegs in Wien, jedoch führte eine meiner allerersten Solo-Reisen Gismo und mich in die österreichische Hauptstadt. Und so ist er weiterhin dabei auf Horseshoe Travel, lebt in den Beiträgen, der Rubrik Reisehund und in meiner Erinnerung weiter – ein echter Abenteurer auf Vierpfoten eben!

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Hi, ich bin Nadine, 27 Jahre alt und komme ursprünglich aus Köln. Seit einer 8-monatigen Soloreise durch Asien nach dem Abitur hat mich das Reisefieber gepackt. Gemeinsam mit meinem Hund Gismo war ich auf zahlreichen Roadtrips durch Europa bis nach Nordafrika unterwegs. Nach seinem Tod reise ich nun wieder viel mit dem Backpack durch ferne Länder. Hier auf meinem Blog Horseshoe Travel verbinde ich meine beiden großen Leidenschaften: das Reisen und das Reiten – und das schon seit 2016!

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