5 Gründe warum du Phuket nicht verpassen solltest

Phuket ist Thailands größte Insel und eine der beliebtesten Urlaubsziele des Landes. Hier findet sich alles was das Backpackerherz begehrt, vom Partyviertel Patong, über wunderschöne Tempel, bis hin zu traumhaften Stränden.

 

In diesem Artikel verrate ich dir fünf Gründe, warum Phuket eine Reise wert ist und gebe dir Tipps, was du auf der Insel machen kannst.

 

1. Aktivitäten

Phuket ist seit Jahren ein beliebtes Urlaubsziel westlicher Pauschaltouristen und Backpacker aus aller Welt. Phuket hat zudem mit 29 Tempeln nicht nur für Kulturbegeisterte viel zu bieten. Der wohl bekannteste Tempel ist der Wat Chalong, indem die zwei Mönche Luang Pho Chuang und Luang Pho Chaem, die einst dort lebten und arbeiteten, verehrt werden. Sehenswert ist zudem auch der Big Buddha, eine 45 Meter hohe Marmorstatue, die auf dem Nakkerd Hill thront und über die Stadt Phuket zu wachen scheint.

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Der Tempel Wat Wichit Sangkaram

Phuket kann sehr gut mit dem Scooter erkundet werden, wofür man sich jedoch einige Tage Zeit nehmen sollte. Wir waren viel zu Fuß auf der Insel unterwegs, haben kleine Straßen, Geschäfte und Restaurants besucht und dabei auch zufällig das niedliche Briefmarkenmuseum entdeckt.

Das Nachtleben auf der Insel findet zu großem Teil im Stadtteil Patong statt, der mit seinem 3,5 km langem Strand, den vielen Unterkünften, Restaurants und Shopping Möglichkeiten, der beliebteste Stadtteil Phukets ist.

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Das Briefmarkenmuseum

Einige hundert Jahre zuvor war Phuket, wie so viele andere thailändische Inseln einst, von dichten, tropischen Dschungel bedeckt. Heute ist jedoch nicht mehr viel davon übrig, stattdessen ist das Landschaftsbild der Insel geprägt von Kokospalmen, Obstplantagen und natürlich den Stränden. Auf dem Weg zum Gibbon Rehabilitation Center, einer Auffangstation für gerettete Gibbon-Affen, konnte ich erahnen wie die Insel wohl einst ausgesehen haben mag, bevor der Dschungel den Straßen, Häusern und Plantagen Platz machen musste.

Das Center wildert Gibbon-Affen wieder aus, die in Thailand oft als Jungtiere gefangen werden und dann in Zirkussen vorgeführt oder als Fotomotiv für Touristen missbraucht werden. Das Center liegt im Nordwesten der Insel und liegt neben einem kleinen Wasserfall am Rande eines Dschungels.

2. Strände

Auf Phuket gibt es zahlreiche Traumstrände, den oben genannten Patong Beach, der mit seinen vielen Bars, Clubs und Restaurants besonders die partyfreudigen Urlauber anzieht. Weitere beliebe Strände Phukets sind u.a. der Karon Beach, der Kata Beach oder der ruhige Kamala Beach.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir jedoch der Laguna Beach, wo wir einen Ausritt bei Sonnenuntergang unternahmen.

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Ausritt auf Mimi und Leo

Eine Auflistung aller Strände findest du in diesem Artikel, von phuketastic.com.

3. Zentrale Lage

Aufgrund der zentralen Lage Phukets bietet sich die Insel wunderbar zur Weiterreise an, beispielsweise zu den traumhaften Inseln Koh Phi Phis oder zu einem Ausflug auf die nur 85 km entfernten Similan Islands, einem absoluten Tauch-und Schnorchelparadies.

Desweiteren verfügt Phuket über einen internationalen Flughafen und gute Busverbindungen zu vielen Orten Thailands. Es ist recht einfach sich auf der Insel zurecht zu finden.

4. Die Aussichtspunkte

Es gibt zahlreiche View Points auf Phuket, denn die Insel ist sehr hügelig. Der wohl bekannteste ist der Laem Promthep, der zugleich der südlichste Punkt Phukets ist. Auch vom Nakkerd Hill, dem Berg auf dem der Big Buddha thront, hat man einen wunderschönen Blick über die Insel.

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Aussicht vom Rang Hill Viewpoint in Phuket

Empfehlenswert ist zudem auch der Rang Hill Viewpoint, von wo aus ich mit sentimentalem Blick in die Ferne die Koh Phi Phi-Inseln erkennen konnte.

5. Günstige Preise

Auf Phuket gibt es Restaurants und Unterkünfte in jeder Preisklasse. Vom klassischen Backpackerhostel für ein paar Euro die Nacht, bis hin zum luxuriösen Hotel mit Strandlage, auf der Insel ist es nicht schwer eine Unterkunft zu finden.

Sehr empfehlen kann ich das Sunny Hostel, indessen Schwesterhostel wir auch schon in Chiang Mai übernachteten und vollauf zufrieden waren. Sehr gutes und günstiges lokales Essen gibt es zudem im Kopitiam Restaurant, dass deutlich von den vielen chinesischen Einwanderern Phukets geprägt ist.

Phuket: Bekannt für seine Tiershows

Vorsicht ist geboten bei den vermeintlichen Tiershows, wie dem Tiger Kingdom, wo Besucher die Möglichkeit haben, Fotos mit „zahmen“ Tigern zu machen oder das angebliche „Elefantentrekking“, was eigentlich nur Elefantenreiten ist, der Phuket Zoo, mit seinen vielen engen und dreckigen Käfigen, der Bird Park, wo die Tiere nur für Fotos mit Touristen und Vorführrungen aus ihren engen Käfigen gelassen werden oder der Dolphins Bay, wo Delfinshows stattfinden. Diese Art der Unterhaltung ist leider sehr beliebt in Thailand und sollte auf keinen Fall unterstützt werden, da sie eindeutig nicht im Sinne der Tiere ist.

Zudem Thema habe ich vor kurzem einen eigenen Blogartikel veröffentlicht, wo ich mich intensiv mit dem Thema der Tierquälerei in Thailand und den nachhaltigen Alternativen beschäftige: Das stille Tierleid Thailands

Fazit

Phuket war für mich der perfekte Abschluss unserer einmonatigen Thailandreise, denn hier konnte ich zur Ruhe kommen und mich von diesem wunderbaren Land verabschieden.

Da wir in einem östlichen Stadtteil auf der Mitte der Insel lebten, bekamen wir vom üblichen Tourismus, den betrunkenen Backpackern in Patong, nervigen Tuk Tuk-Fahrern und lauten Clubs nicht so viel mit. Stattdessen sahen wir eine überraschend authentische Seite der Insel, eine Seite die ich mir auch vom Rest Thailands gewünscht hätte.

Verfasst von

Hi, ich bin Nadine, 19 Jahre und komme aus Köln! Nach einer achtmonatigen Asienreise, befinde ich mich nun auf einem Roadtrip durch Europa, auf der du mich und meinen Hund Gismo auf diesem Blog begleiten kannst. Hier dreht sich alles um die Themen Backpacking, Roadtrips und Reisen mit Hund.

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